What happens on Ibiza stays on Ibiza

Wenn dieser Satz ausgesprochen wurde, dann wird es spannend. Es gibt da etwas, was man nicht erzählen darf oder es steht unmittelbar etwas bevor, was niemand erfahren werden darf. Der Puls schlägt schneller und nicht selten wird die Aufregung (Erregung?) mit einem möglichst lässigen Lachen überspielt. Da nachdem die Worte „What happens on Ibiza stays on Ibiza“ gefallen sind, sich naturgemäß jegliche Nachfragen verbieten, bleibt im Dunklen, was genau gemeint ist – Details sowieso, aber auch ein ganz allgemeiner Hinweis in welche Richtung etwas ging – war es nun eine dekadente Orgie oder ging es doch eher nur um die Kneipentour, die über der Kloschüssel endete? Heute wird der Spruch seziert, jetzt und hier, ohne jegliche Tabus.

Ein Spruch, zwei Bedeutungen

Neben „What happens on Ibiza stays on Ibiza“ gibt es die Variante „What happens in Las Vegas stays in Las Vegas“, die auch recht verbreitet ist. Es gibt zwei grundlegende Bedeutungen des Spruchs, die jetzt am Beispiel von Las Vegas und Ibiza erklärt werden. Ibiza repräsentiert den hehren Sinn und Las Vegas die, sagen wir mal, auch ganz nette Bedeutung.

Fangen wir mit dem Blick über den Teich an. Zugegeben, es werden jetzt Klischees bemüht, aber es hilft einfach um den Gedanken zu illustrieren.

Zur Illustration muss Las Vegas mal herhalten

Also, dort leben viele Menschen ein sehr sittsames Leben, geprägt von Fleiß und Verzicht, besonders in Bezug auf zwielichtige Vergnügungen. Die Mensch läuft wie eine Maschine, und es baut sich Druck auf. Und dann 3 Tage Urlaub mit den Jungs– ab nach Las Vegas. In kurzer Zeit muss jetzt Dampf abgelassen werden. An der Slot-Maschine wird das Geld verdient, dass dann später im Strip-Club wieder reinvestiert wird. In der Umgebung von Las Vegas sind zudem noch für die USA unerhörte Dinge legal möglich. Am Montag im Büro ist außer den tierischen Kopfweh dann nichts mehr da und es geht zurück in das normale Leben.

Dollarscheine wandern in den Ausschnitt
Fun in Las Vegas

Der Satz „What happens…“ ist hier eine Abmachung oder eine Appell an die Mitwisser, den Mund zu halten. Die Kollegen und nicht-eingeweihten Freunde würden die Geschichten, die es zu erzählen gibt, sehr gut verstehen – „Wir haben uns dem Glücksspiel hingegeben!“ „Wir haben Frauen Geldscheine in die Tangas gesteckt!“ „Wir haben soviel getrunken, dass wir uns übergeben mussten!“ Alles Dinge, die nicht in ein spießiges Weltbild passen, und wofür jemand, der von diesem Weltbild geprägt ist, sich schämen wird. Aber mal ganz abgesehen von dem Moralkram, die Geschichten sind irgendwie auch nichts Besonderes, erwartbar und ehrlich gesagt teilweise auch nicht appetitlich. Also, jeder kann es sich denken, aber wenn die Details erzählt werden, ist der Spott groß. Von daher muss eine Abmachung getroffen werden, dass alle den Mund halten und niemand dann Protagonist der allseits erahnten Abstürz-Geschichte wird.

Eine Selbsterfahrung die eh niemand verstehen würde

Und nun zu der anderen Bedeutung. „What happens on Ibiza stays on Ibiza“ ist eher eine Art Feststellung und ein Ausdruck der Selbsterfahrung. Ibiza gilt als magische Insel. Wenn man sich auf sie einlässt, dann transformiert sie. Man entdeckt neue Seiten an sich selbst, die einen selbst überraschen. Die Stimmung um einen herum greift über und wenn man erst einmal im Bann ist, gibt man selbst einen Teil der Magie weiter.

Was genau dahinter steckt, ist höchst individuell. Es ist in erster Linie ein Gefühl und das Beobachtbare nimmt eine untergeordnete Rolle ein. Vielleicht ist es einfach nur die Schönheit der Insel, vielleicht eine ekstatische Party oder ein amouröses Erlebnis. Aber wie gesagt, das individuelle Erlebnisse überwiegt die Bestandteile, die sich zu einer sensationellen Story verarbeiten lassen.

Mal ganz direkt gesagt, eine Bedeutung ist sicher „Ich könnte es versuchen dir zu erzählen, aber wenn du nicht selbst dort gewesen bist, würdest du es nicht verstehen“. Nach einem Besuch auf Ibiza fühlt man sich einfach gut, mal von dem drängenden Gefühl unbedingt dorthin wieder zurück zu wollen abgesehen. Außerdem, die wirklichen Ibiza-Geheimnisse ergeben sich mit Menschen die man auf der Insel kennengelernt hat. Was will man über jemand erzählen, den zuhause niemand kennt?

Trag Ibiza mit einem Lächeln in dir

Die schönsten Erfahrungen sind doch die, an die man mit einem Lächeln zurück denkt. Die einem mit so etwas mit Stolz erfüllen. Die man nicht weiter erzählt, eher um das Gegenüber nicht neidisch zu machen als etwas zu verstecken. Das sind die Geheimnisse die ich meine, wenn ich zu mir sage „What happens on Ibiza stays on Ibiza“. Ehrlich gesagt sage ich den Satz sehr selten laut, außer ich schreibe gerade ein Essay drüber. Aber er schießt mir sehr oft durch den Kopf, wenn ich mit Nicht-Ibizakennern rede.

Impressions Hï Ibiza – Erstklassiges Clubbing neu definiert

Ibiza ist schon lange für seine Clubs bekannt. In den letzten Jahren haben verschiedene Clubs sich nach und nach den Wünschen der zunehmend anspruchsvolleren Clubber gestellt und ihre VIP-Bereiche ausgebaut. Brandaktuell zur Saison 2017 ging es mit der Neueröffnung des Hï Ibiza einen großen Schritt nach vorne. Den Club findet man in Playa d’en Bossa in unmittelbarer Nähe des Ushuaïas. Da mich die Trailer zum Club neugierig gemacht haben, bin ich nun sofort hin und habe bei Martin Garrix presents Multiply gefeiert.

Front-Plaza: Schon hier wird deutlich, dass Clubbing das nächste Level erreicht hat

Man muss gar nicht in den Club rein, um zu merken, dass Clubbing ein neues Niveau erreicht hat. Statt eines langweiligen Parkplatzes gibt es vor dem Club eine große Plaza mit Sitzgelegenheiten, Bäumen und Artwork. Besonders gut angekommen ist die große Hashtag-Skulptur #Hïbiza. Auch die Eingangshalle ist mit hochwertigen Materialien ausgestattet.

#HïIbiza, das In-Selfiemotiv

Clubbing- und Outdoor-Areas

Die Mainhall des Clubs heißt Theater. Rund um die Tanzfläche befinden sich ansteigend Booths mit den VIP-Tables. Die Lightshow ist genial, dazu später mehr.
Dann gibt es einen etwas kleinen Clubraum, der neben einer Tanzfläche super bequeme Sessel hat.

Frische Luft schnappen ist auch möglich. Dafür gibt es die Outdoor-Bereiche Secret Garden und Magic Garden. Im Secret Garden gibt es Teepees, die man reservieren kann. Aber auch ohne Teepee kann man auf einer Sitzbank etwas chillen.

Im Magic Garden gibt es mehrere Bars und einen Geheimgang, der direkt in den Bereich vor der Bühne führt. Außerdem gibt es eine Kamikaze-Rutsche von der VIP-Terrasse herunter in den Secret-Garden. Solange ich dort war, hat sie aber niemand benutzt.

Teepees im Magic Garden Outdoor-Bereich

Klo: Schei* auf Urban Music

Das Unisex-Klo ist ja schon mal ungewöhnlich, aber der Hammer ist die Crazy Corner. Eine Clubbing-Area, in der als ich da war, Urban Music lief. Man kommt rein und merkt irgendwie, dass etwas nicht stimmt. Man ist etwas verwundert und irgendwann macht es klick und man kapiert, dass man auf einem Klo mit Tanzfläche und DJ-Pult ist.

Die Überraschung ist perfekt, der Wow-Effekt setzt ein und man fängt an zu tanzen. Nach ein paar Minuten ist der Gag dann aber auch durch. Die Reaktion reicht von „finde ich jetzt gar nicht so schlimm“ bis „einfach widerlich“. Ich finde es nicht allzu toll beim Tanzen von urinierenden Leuten umgeben zu sein und habe mich trotz gut funktionierender Lüftung wieder verzogen. Später habe ich dann gepeilt, dass es auch noch klassische Klos etwas versteckt gibt.

Show & DJ: Das Maximum neu definieren

Das Theater ist mit aller erdenklichen Technik ausgestattet, die ich bisher kannte und noch einiges darüber hinaus. Eisnebel, Flammenwerfer, alles ist da. Hinter dem DJ-Pult ist eine Monitorwand und an der Decke sind noch mehr Monitore. Erstklassige Lasertechnik und Konfettibomben fehlen natürlich auch nicht. Das Ganze filmen zu wollen ist eigentlich ziemlich sinnlos, denn mit einem Video kann man einfach nicht einfangen, was man erlebt, wenn man dort feiert.

Der DJ des Abends Martin Garrix war – sorry, mir gehen gerade die kreativen Superlative aus – , also ich will sagen, richtig gut. Er hat Spaß an der Musik, die er auflegt, und das überträgt sich auf die Crowd. Martin Garrix switcht zwischen seinen Hits und EDM, sodass jeder auf seine Kosten kommt.

Die Crowd: Am meisten Party geht im VIP-Booth

Da das eine ziemlich spontane Aktion war, hab ich keinen Tisch reserviert, sondern mich unters Volk gemischt. Die Early-Entry-Tickets haben 35€ gekostet. Was ein Tisch kostet, weiß ich nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das eher was für besondere Anlässe ist.
Die Crowd war bunt gemischt. Viele jüngere Clubber waren eher locker mit T-Shirt und Shorts bekleidet, einige hatten Shorts und ein meist weißes Leinenhemd an. Ich hatte auch intuitiv zu letzterer Kombi gegriffen. Die Damen waren zumeist bequem gekleidet (Turnschuhe, Shorts, Top), aber einige hatten auch ein eleganteres Outfit gewählt (kurzes Kleid, High Heels). Die meisten, mit denen ich gesprochen habe, waren wegen Martin Garrix da. Das Alter in den Standardbereichen war eher etwas jünger, sagen wir um die 20 bis 25 Jahre, aber auch meine Altersklasse (35-40) war gut repräsentiert. Also eigentlich ein Club für alle.

Die junge Partycrowd um mich herum hat frenetisch Martin Garrix gefeiert und viele haben mit dem I-Phone mitgefilmt. Ich will mich ja gar nicht rausreden, ich habe auch ein bisschen gefilmt, aber eigentlich finde ich es cooler die Situation auf sich wirken zu lassen. Auch das beste Smartphone schafft es noch nicht ganz die Atmosphäre einzufangen.
Wirklich gut Party gemacht haben die Herren und Damen in den VIP-Zonen. Ich würde sie relativ gleichmäßig verteilt im Alter zwischen 25 und 60 einordnen. Dort hat man weniger Phones gesehen, dafür aber war die Stimmung deutlich besser und ausgelassener, und das trotz eher schicker Kleidung.

Videosequenz (nur von modernen Browsern unterstüzt)

Party in der Vip-Booth

Am Ende der Nacht wurden von einer Gesellschaft Champagnergläser aus den VIP-Booths in die Menge gereicht. Eine großzügige Geste den jüngernen Gästen gegenüber, denen noch etwas die Kohle fehlt. Ich hatte auf einmal einen Energydrink in der Hand. Ich hatte keine Chance ihn abzulehnen und angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit habe ich schon bald bereut, ihn getrunken zu haben (Schlafprobleme!). Das nächste Mal werden wir sicher versuchen einen Tisch zu mieten. Ich bin noch dabei einen passenden Anlass zu finden, um die Investition zu rechtfertigen.

IBIZA- MacBook von Top-DJ gestohlen

Eigentlich wollte ich ja ein Round-up über die Berichterstattung in der Boulevardpresse in den letzten zwei Wochen schreiben. Aber man muss sagen, die Presse hat nicht viel kreatives hinbekommen. Sie hat ein paar Promis bei ihren Urlaubsfreuden fotografiert, aber mehr auch nicht.

Ich war schon etwas gelangweilt, doch dann habe ich auf den sozialen Kanälen diese Nachricht gelesen, die mich aufgeschreckt hat.

Dem DJ Bob Sinclair ist sein MacBook gestohlen worden und er bittet jetzt um die Rückgabe!

Was Housefans natürlich schon wissen, Bob Sinclair ist ein berühmter DJ, er stammt aus Frankreich und er begeistert mit seinen samstäglichen Pure Pacha, Paris by Night Partys die anspruchsvollen Clubber der Insel als Resident DJ und Gastgeber.

Nun ist dieser Post auf Facebook aufgetaucht.
„Nachricht an die 2 Jungs, die gestern Abend das Haus, das ich in Ibiza gemietet habe, um 22 Uhr besucht haben. Ihr habt ein altes Silver Max Book pro mit meiner ganzen Musik gestohlen. Ich interessiere mich nicht für den Rest, aber die Musik ist so wertvoll für mich…. Sie kostet nichts für euch und hat keinen Wiederverkaufswert. Bitte sendet es zur Rezeption des Pacha-Hotels.
Tausend Dank, Bob Sinclair“

Der Orginalpost auf der Seite von Bob Sinclair ist mittlerweile leider verschwunden.

Hier die Weiterleitung auf einer Clubbing-News-Seite:

Auch die etablierte örtliche Presse berichtet von dem Vorfall.

Was ist da passiert?

Ich hab wirklich zweimal hingeschaut, ob es der echte Account von Bob Sinclair ist, Häkchen ist da, und er hat 2 Mio. Likes. Ich gehe davon aus, dass die Geschichte deswegen wahr ist. Die Fans sind bestürzt. Außer dem obigen Aufruf ist sehr wenig bekannt, aber die Frage was da genau passiert ist, lässt mir einfach keine Ruhe.

Der DJ konnte den Tatzeitpunkt und –ort sowie die Täter sehr gut beschreiben. Ich könnte mir vorstellen, dass er Leuten vertraut hat, sie in seine Privatsphäre gelassen hat und sehr enttäuscht worden ist. In seiner Musik geht es sehr viel um Harmonie und den Glauben daran, dass eine Welt mit mehr Liebe möglich ist. Kennzeichnend sind Titel wie „Love Generation“. Vielleicht hat der DJ über seinen Optimismus einige elementare Vorsichtmaßnahmen vergessen.

Wenn Bob Sinclair Glück hat, geben Sie das Laptop zurück, aus Einsicht. Die Einschätzung dass die Sammlung seiner Musik keinen Wert hat, teile ich allerdings nicht. Vielleicht haben die Täter den Inhalt des Books schon für einen Millionenbetrag weiter verkauft. Es gibt Käufer für Leder von vom Aussterben bedrohten Wildtieren und gestohlenen Kunstwerken der bildenden Künste, sicher hat auch die Sammlung eines DJs einen großen Wert für skrupellose Sammler.

Drücken wir die Daumen

Hoffen wir, dass die Geschichte ein gutes Ende nimmt. Sobald es neue Informationen gibt, werde ich Updaten.
Update 04.07.17, 12:39 : Der Orignalpost ist verschwunden. Vielleicht hat sich die Sache aufgeklärt. Oder die Sache wird immer fragwürdiger…..

Ibiza – das Geheimnis vs. Boulevardpresse Teil 1

Diese Tage liest man mal wieder viel über Ibiza in der Presse, oder sagen wir es genauer, in der Boulevardpresse. Ehrlich gesagt erkenne ich die Insel nur teilweise wieder, wenn ich mir so manche „Story“ durchlese.

Top-Aufreger: Paar vergnügt sich im Ryanair-Flugzeug von Manchester nach Ibiza

Ja es funktioniert! Ich habe die Story (deutsche Version der Bildzeitung | englische Version ) sofort angeklickt und mir auch die Werbung vor dem Video brav angeschaut. Ich finde solche Artikel von Zeit zu Zeit ganz amüsant. Das Video hatte zu meiner großen Enttäuschung sehr wenig Beweiskraft. Beide hatten Hosen an und so rein anatomisch kann das nicht das gewesen sein, was die Presse versprochen hat. Der 21-jährige Kieran Williams stand den Berichten zufolge so unter Schock, dass er das ganze filmen musste. Und nun kommt es noch besser, wir erfahren später, dass einer der Protagonisten auch noch eine Verlobte zuhause hat. Die Entwarnung, dass es nur ein „Lapdance“ und kein Sex war, geht unter, aber nach dem Video hat das wohl eh niemand geglaubt. Hier kommt im dritten Schritt nun die Metaberichterstattung!

Was lernen wir über Ibiza?

Wenig! Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, die Boulevardpresse hat einen Story-Generator. Wenn es ihn noch nicht gibt, sollte ich ihn erfinden. Wähle einen Ort des Geschehens {Ibiza, Mallorca, Chicago, New York} und einen schockierenden Vorfall {Paar hat Sex, Rechtsradikaler randaliert, Passagier in überbuchten Flugzeug wird von Crew geschlagen, aggressiver Popstar verprügelt Crew, Seniorin rettet hilfloses Tier, Vermögenslose gewinnt 20 Mio. €..} und damit ist die Outline fertig.
Aber das für die Story Ibiza ausgewählt hat spricht schon mal dafür, das Ibiza ein interessantes Thema für die Briten ist. Das Ibiza eher mit Sex als mit Randale, Unglück oder Gewalt in Verbindung gebracht wird, ist auch ganz nett.

Ryanair-Aircraft im Anflug

Nicht ganz so viel Glück hatte die Nachbarinsel, da hat der Generator {Mallorca, Rechtsradikaler randaliert} ausgewählt.
Die Protagonisten gehören einen Milieu an, dass nicht unbedingt typisch für Ibiza ist. Man muss einmal von den 2-3 Spots absehen, wo diese Klientel ihren Spaß hat – jedem das Seine-. Mit dem Ibiza dass ich kenne, hat es aber wenig zu tun. Von daher die Kritik: Der Story-Generator hätte andere Charaktere für die Geschichte vorschlagen sollen!

Mein Fazit zur Leistung der Boulevardpresse:

    • Ich hab es sofort angeklickt (++)
    • Interessantes Ziel ausgewählt (++)
    • Sex ist besser als Gewalt (+)
    • Akteure wenig authentisch (–)
    • Video hält nicht was es verspricht (-)


6 von 10 Punkte für die Boulevardpresse!

Sich einen Ruck geben lohnt sich – Hotels auf Ibiza

Diese Tage habe ich mich um meinen Haupturlaub auf Ibiza gekümmert. Wegen Unsicherheiten bei beruflichen Terminen konnte ich leider nicht früher buchen. Die Unsicherheiten bestehen zwar immer noch, aber ich habe beschlossen einfach mal zu buchen, sonst wird das nie etwas. Es geht um meinen Haupturlaub im August auf Ibiza. Außerdem werde ich noch mehrere kurzfristige Ibiza-Trips dieses Jahr unternehmen.
Und jetzt kommt der Punkt, wo ich mir jedesmal einen kleinen Ruck geben muss und wo für Ibiza-Neulinge eine Hürde ist.

Hauptsaison: Gute Hotels kennen ihren Wert

Als Mensch aus soldiem leicht schwäbisch angehauchtem Elternhaus der zudem „Geiz-ist-Geil“ über die Werbung eingeschärft bekommen hat, denkt man schon eine Sekunde nach, bevor man buchen klickt. Aber ich habe es getan.

Geiz ist manchmal nicht ganz so geil

Ich geb es zu, ich hatte einmal einen Reinfall, ausgelöst duch meinen Geiz. Ich war zum zweiten Mal auf Ibiza, das erste Mal hatte mich begeistert und ich wollte wieder hin. In der Hochsaison. Und was habe ich gemacht, ich habe auf „nach Preis sortieren“ geklickt und habe bewusst ein günstiges Hotel ausgewählt. Wenn ich nicht schon Ibiza süchtig gewesen wäre, bei dieser Reise wäre ich es leider nicht geworden. Das Hotel sah nur auf den Fotos annehmbar aus und das schlimmste waren die anderen Menschen im Hotel, davon das Frühstück richtig gut ist, hatte ich eh nicht erwartet.

Qualität zum fairen Preis lohnt sich

Seit dem buche ich nur noch nach Qualität im gehobenem Segment. Aus wenn das in der Hauptsaison seinen Preis hat. Ich habe es noch nie im Nachhinein bereut.
Natürlich schaue ich auch ab und zu auf Plattformen nach (ich will hier keine Werbung machen), die Luxushotels zu günstigen Preisen verkaufen. Wenn ich meine Lieblingshotels finden würde, würde ich sofort dort buchen, aber leider waren diese noch nicht zu den Zeiten wo ich reisen kann gefunden.
Die Hoteliers auf Ibiza wissen einfach, das Qualität ihren Preis hat und fordern diesen auch ein. Auch wenn ich die Hotels natürlich gerne günstiger buchen würde, ich habe es noch nie bereut einen fairen Preis für hohe Qualität zu zahlen.
Demnächst werde ich noch ein paar Tipps geben, wie man am geschicktesten bucht und verraten welche Hotels mir besonders gut gefallen haben.

Ibiza-Prep I: Fitness

Das gute Wetter hier bei uns zu Hause in Kombination mit der Vorfreude auf Ibiza hat eine ziemlich motivierende Wirkung auf mich. Ich mache zurzeit mehrmals pro Woche Sport um auf Ibiza in Form zu sein, so auch heute. In den letzten Jahren ist mein großes Saisonziel für den Ibiza-Urlaub in Form zu sein. Das hält mich besser bei der Stange, als die Aussicht irgendeinen anstrengenden Halbmarathon laufen zu müssen. Mein Motto ist eher so „Train to have fun.“.

Ibiza ist ein Hauch von Hedonismus nicht abzusprechen. An den Stränden wird viel gezeigt. Sicher, ich werde mit den Beach-Boys Anfang 20 nicht mithalten können, zumal die auch etwas mehr Zeit zum Trainieren haben als ich. Aber trotzdem, ganz gehen lasse ich mich nicht, und tue das, was mir möglich ist und Spaß macht.

Das heißt konkret: Mein Kraft- und Ausdauerprogramm wird intensiviert. Schon seit 3 Jahren habe ich einen Personal-Trainer, er weiß schon, dass ich vor der Urlaubssaison besonders darauf aus bin Termine zu bekommen. Aber bin auch ohne ihn um diese Zeit des Jahres fleißig dabei.

Das Gute an der Sache: Es mach wirklich Spaß. Die Gedanken an Ibiza motivieren mich und die Ibiza-Prep an sich macht mir Spaß. Es ist jetzt also keineswegs so, dass ich mich irgendwie dazu zwingen muss etwas zu tun, das Ganze ist ein Selbstläufer.

Wir sehen uns am Strand!

Das Wesentliche: Blog – Community – Website

Das Informationsangebot über Ibiza ist riesig.
Im Internet finden sich unglaublich viele Informationen über Ibiza. Wir haben sie aufmerksam gelesen, und doch die besten Dinge haben wir erst mit der Zeit entdeckt.

Warum nicht gleich das Wesentliche?

Das haben wir uns gefragt und haben uns entschieden, dieses Projekt aufzusetzen. Das Ziel ist nicht möglichst viel zu schreiben, sondern die relevanten Dinge kompakt auf den Punkt zu bringen, die man braucht, um eine perfekte Zeit auf Ibiza zu haben.

Unsere Disziplinen

Blog

Mit dem Blog möchten wir unsere Ibiza-Erfahrungen mit euch teilen. Wir freuen uns immer in den Austausch mit anderen Ibiza-Liebhabern, schließlich soll das Blog keine Einbahnstraße sein.

Bitte habt Verständnis, wenn wir nicht alles für jeden sichtbar schreiben. Wir haben uns die Frage gestellt, ob wir unser mühsam erarbeitetes Wissen auf dem Silbertablett servieren wollen. Wir sind zu der Antwort „jein“ gekommen. Wir möchten die Information möglichst nur den Menschen zukommen lassen, die wirklich Interesse haben und von denen wir glauben, dass sie ihrerseits die Insel bereichern. Wie wir das genau anstellen, wissen wir noch nicht genau.

Website

Die Essenz kompakt zusammengetragen. Wir werden ein paar statische Seiten einrichten, eine Art Ibiza Kompendium. Was machen wir, damit die Geheimtipps nicht zu Massenware werden? Wir überlegen uns noch etwas!

Community

Austausch für Ibiza Entdecker und Veteranen. Um eine richtig gute Zeit auf Ibiza zu haben, ist es einfach wichtig die richtigen Leute kennenzulernen und persönliche Informationen zu bekommen. Wir möchten den Informationsfluss beschleunigen und dir helfen schnell die richtigen Leute zu treffen.