Impressions Hï Ibiza – Erstklassiges Clubbing neu definiert

Ibiza ist schon lange für seine Clubs bekannt. In den letzten Jahren haben verschiedene Clubs sich nach und nach den Wünschen der zunehmend anspruchsvolleren Clubber gestellt und ihre VIP-Bereiche ausgebaut. Brandaktuell zur Saison 2017 ging es mit der Neueröffnung des Hï Ibiza einen großen Schritt nach vorne. Den Club findet man in Playa d’en Bossa in unmittelbarer Nähe des Ushuaïas. Da mich die Trailer zum Club neugierig gemacht haben, bin ich nun sofort hin und habe bei Martin Garrix presents Multiply gefeiert.

Front-Plaza: Schon hier wird deutlich, dass Clubbing das nächste Level erreicht hat

Man muss gar nicht in den Club rein, um zu merken, dass Clubbing ein neues Niveau erreicht hat. Statt eines langweiligen Parkplatzes gibt es vor dem Club eine große Plaza mit Sitzgelegenheiten, Bäumen und Artwork. Besonders gut angekommen ist die große Hashtag-Skulptur #Hïbiza. Auch die Eingangshalle ist mit hochwertigen Materialien ausgestattet.

#HïIbiza, das In-Selfiemotiv

Clubbing- und Outdoor-Areas

Die Mainhall des Clubs heißt Theater. Rund um die Tanzfläche befinden sich ansteigend Booths mit den VIP-Tables. Die Lightshow ist genial, dazu später mehr.
Dann gibt es einen etwas kleinen Clubraum, der neben einer Tanzfläche super bequeme Sessel hat.

Frische Luft schnappen ist auch möglich. Dafür gibt es die Outdoor-Bereiche Secret Garden und Magic Garden. Im Secret Garden gibt es Teepees, die man reservieren kann. Aber auch ohne Teepee kann man auf einer Sitzbank etwas chillen.

Im Magic Garden gibt es mehrere Bars und einen Geheimgang, der direkt in den Bereich vor der Bühne führt. Außerdem gibt es eine Kamikaze-Rutsche von der VIP-Terrasse herunter in den Secret-Garden. Solange ich dort war, hat sie aber niemand benutzt.

Teepees im Magic Garden Outdoor-Bereich

Klo: Schei* auf Urban Music

Das Unisex-Klo ist ja schon mal ungewöhnlich, aber der Hammer ist die Crazy Corner. Eine Clubbing-Area, in der als ich da war, Urban Music lief. Man kommt rein und merkt irgendwie, dass etwas nicht stimmt. Man ist etwas verwundert und irgendwann macht es klick und man kapiert, dass man auf einem Klo mit Tanzfläche und DJ-Pult ist.

Die Überraschung ist perfekt, der Wow-Effekt setzt ein und man fängt an zu tanzen. Nach ein paar Minuten ist der Gag dann aber auch durch. Die Reaktion reicht von „finde ich jetzt gar nicht so schlimm“ bis „einfach widerlich“. Ich finde es nicht allzu toll beim Tanzen von urinierenden Leuten umgeben zu sein und habe mich trotz gut funktionierender Lüftung wieder verzogen. Später habe ich dann gepeilt, dass es auch noch klassische Klos etwas versteckt gibt.

Show & DJ: Das Maximum neu definieren

Das Theater ist mit aller erdenklichen Technik ausgestattet, die ich bisher kannte und noch einiges darüber hinaus. Eisnebel, Flammenwerfer, alles ist da. Hinter dem DJ-Pult ist eine Monitorwand und an der Decke sind noch mehr Monitore. Erstklassige Lasertechnik und Konfettibomben fehlen natürlich auch nicht. Das Ganze filmen zu wollen ist eigentlich ziemlich sinnlos, denn mit einem Video kann man einfach nicht einfangen, was man erlebt, wenn man dort feiert.

Der DJ des Abends Martin Garrix war – sorry, mir gehen gerade die kreativen Superlative aus – , also ich will sagen, richtig gut. Er hat Spaß an der Musik, die er auflegt, und das überträgt sich auf die Crowd. Martin Garrix switcht zwischen seinen Hits und EDM, sodass jeder auf seine Kosten kommt.

Die Crowd: Am meisten Party geht im VIP-Booth

Da das eine ziemlich spontane Aktion war, hab ich keinen Tisch reserviert, sondern mich unters Volk gemischt. Die Early-Entry-Tickets haben 35€ gekostet. Was ein Tisch kostet, weiß ich nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das eher was für besondere Anlässe ist.
Die Crowd war bunt gemischt. Viele jüngere Clubber waren eher locker mit T-Shirt und Shorts bekleidet, einige hatten Shorts und ein meist weißes Leinenhemd an. Ich hatte auch intuitiv zu letzterer Kombi gegriffen. Die Damen waren zumeist bequem gekleidet (Turnschuhe, Shorts, Top), aber einige hatten auch ein eleganteres Outfit gewählt (kurzes Kleid, High Heels). Die meisten, mit denen ich gesprochen habe, waren wegen Martin Garrix da. Das Alter in den Standardbereichen war eher etwas jünger, sagen wir um die 20 bis 25 Jahre, aber auch meine Altersklasse (35-40) war gut repräsentiert. Also eigentlich ein Club für alle.

Die junge Partycrowd um mich herum hat frenetisch Martin Garrix gefeiert und viele haben mit dem I-Phone mitgefilmt. Ich will mich ja gar nicht rausreden, ich habe auch ein bisschen gefilmt, aber eigentlich finde ich es cooler die Situation auf sich wirken zu lassen. Auch das beste Smartphone schafft es noch nicht ganz die Atmosphäre einzufangen.
Wirklich gut Party gemacht haben die Herren und Damen in den VIP-Zonen. Ich würde sie relativ gleichmäßig verteilt im Alter zwischen 25 und 60 einordnen. Dort hat man weniger Phones gesehen, dafür aber war die Stimmung deutlich besser und ausgelassener, und das trotz eher schicker Kleidung.

Videosequenz (nur von modernen Browsern unterstüzt)

Party in der Vip-Booth

Am Ende der Nacht wurden von einer Gesellschaft Champagnergläser aus den VIP-Booths in die Menge gereicht. Eine großzügige Geste den jüngernen Gästen gegenüber, denen noch etwas die Kohle fehlt. Ich hatte auf einmal einen Energydrink in der Hand. Ich hatte keine Chance ihn abzulehnen und angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit habe ich schon bald bereut, ihn getrunken zu haben (Schlafprobleme!). Das nächste Mal werden wir sicher versuchen einen Tisch zu mieten. Ich bin noch dabei einen passenden Anlass zu finden, um die Investition zu rechtfertigen.

Sich einen Ruck geben lohnt sich – Hotels auf Ibiza

Diese Tage habe ich mich um meinen Haupturlaub auf Ibiza gekümmert. Wegen Unsicherheiten bei beruflichen Terminen konnte ich leider nicht früher buchen. Die Unsicherheiten bestehen zwar immer noch, aber ich habe beschlossen einfach mal zu buchen, sonst wird das nie etwas. Es geht um meinen Haupturlaub im August auf Ibiza. Außerdem werde ich noch mehrere kurzfristige Ibiza-Trips dieses Jahr unternehmen.
Und jetzt kommt der Punkt, wo ich mir jedesmal einen kleinen Ruck geben muss und wo für Ibiza-Neulinge eine Hürde ist.

Hauptsaison: Gute Hotels kennen ihren Wert

Als Mensch aus soldiem leicht schwäbisch angehauchtem Elternhaus der zudem „Geiz-ist-Geil“ über die Werbung eingeschärft bekommen hat, denkt man schon eine Sekunde nach, bevor man buchen klickt. Aber ich habe es getan.

Geiz ist manchmal nicht ganz so geil

Ich geb es zu, ich hatte einmal einen Reinfall, ausgelöst duch meinen Geiz. Ich war zum zweiten Mal auf Ibiza, das erste Mal hatte mich begeistert und ich wollte wieder hin. In der Hochsaison. Und was habe ich gemacht, ich habe auf „nach Preis sortieren“ geklickt und habe bewusst ein günstiges Hotel ausgewählt. Wenn ich nicht schon Ibiza süchtig gewesen wäre, bei dieser Reise wäre ich es leider nicht geworden. Das Hotel sah nur auf den Fotos annehmbar aus und das schlimmste waren die anderen Menschen im Hotel, davon das Frühstück richtig gut ist, hatte ich eh nicht erwartet.

Qualität zum fairen Preis lohnt sich

Seit dem buche ich nur noch nach Qualität im gehobenem Segment. Aus wenn das in der Hauptsaison seinen Preis hat. Ich habe es noch nie im Nachhinein bereut.
Natürlich schaue ich auch ab und zu auf Plattformen nach (ich will hier keine Werbung machen), die Luxushotels zu günstigen Preisen verkaufen. Wenn ich meine Lieblingshotels finden würde, würde ich sofort dort buchen, aber leider waren diese noch nicht zu den Zeiten wo ich reisen kann gefunden.
Die Hoteliers auf Ibiza wissen einfach, das Qualität ihren Preis hat und fordern diesen auch ein. Auch wenn ich die Hotels natürlich gerne günstiger buchen würde, ich habe es noch nie bereut einen fairen Preis für hohe Qualität zu zahlen.
Demnächst werde ich noch ein paar Tipps geben, wie man am geschicktesten bucht und verraten welche Hotels mir besonders gut gefallen haben.

Das Wesentliche: Blog – Community – Website

Das Informationsangebot über Ibiza ist riesig.
Im Internet finden sich unglaublich viele Informationen über Ibiza. Wir haben sie aufmerksam gelesen, und doch die besten Dinge haben wir erst mit der Zeit entdeckt.

Warum nicht gleich das Wesentliche?

Das haben wir uns gefragt und haben uns entschieden, dieses Projekt aufzusetzen. Das Ziel ist nicht möglichst viel zu schreiben, sondern die relevanten Dinge kompakt auf den Punkt zu bringen, die man braucht, um eine perfekte Zeit auf Ibiza zu haben.

Unsere Disziplinen

Blog

Mit dem Blog möchten wir unsere Ibiza-Erfahrungen mit euch teilen. Wir freuen uns immer in den Austausch mit anderen Ibiza-Liebhabern, schließlich soll das Blog keine Einbahnstraße sein.

Bitte habt Verständnis, wenn wir nicht alles für jeden sichtbar schreiben. Wir haben uns die Frage gestellt, ob wir unser mühsam erarbeitetes Wissen auf dem Silbertablett servieren wollen. Wir sind zu der Antwort „jein“ gekommen. Wir möchten die Information möglichst nur den Menschen zukommen lassen, die wirklich Interesse haben und von denen wir glauben, dass sie ihrerseits die Insel bereichern. Wie wir das genau anstellen, wissen wir noch nicht genau.

Website

Die Essenz kompakt zusammengetragen. Wir werden ein paar statische Seiten einrichten, eine Art Ibiza Kompendium. Was machen wir, damit die Geheimtipps nicht zu Massenware werden? Wir überlegen uns noch etwas!

Community

Austausch für Ibiza Entdecker und Veteranen. Um eine richtig gute Zeit auf Ibiza zu haben, ist es einfach wichtig die richtigen Leute kennenzulernen und persönliche Informationen zu bekommen. Wir möchten den Informationsfluss beschleunigen und dir helfen schnell die richtigen Leute zu treffen.